Kurze Pause

Lieber Besucher, aktuell passiert auf der Anlage sehr viel. Deshalb muss ich bis übermorgen eine Pause im Blog machen. Mittwoch gegen Mittag geht es hier weiter. Es gibt viel zu berichten!

Vielen Dank und bis Mittwoch!

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Betrieb ist eingestellt. UPDATE

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Hallo Besucher,

ich hatte vor zwei Tagen einen super Beitrag verfasst, an dem ich über eine Stunde saß. Leider hat WordPress diesen Beitrag nicht gespeichert und alles war gelöscht. Nun versuche ich, leicht lustlos, den Text so gut es geht wieder herzustellen. Also los geht’s!

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Den Anfang machen die Bauarbeiten am (mittlerweile ehemaligen) Empfangsgebäude. Dieses war schon immer überdimensioniert für dieses kleine Dorf. Hinzu kommt der zu kurze Bahnsteig. An diesem Bahnhof passt ein Silberling und das war’s. Der damalige Architekt hat es mit diesen Bahnhof gut gemeint, ist aber am Ziel vorbei. Somit musste der Bahnhof weichen.

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Dank modernster Verfahren gelang es das Empfangsgebäude komplett und ohne Abbrüche zu entfernen.

Als nächstes wich die Fabrik.

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Die Chemiefabrik produzierte giftige Industriefarben und war dadurch den Einwohnern des Dorfes schon immer Dorn im Auge. Die Angst vor Unfällen hatte schon des öfteren die Forderung nach Schließung zur Folge. Nun war es endlich soweit. Nach Jahren des Leerstands wich nun auch die Fabrik. Anstelle der Fabrik kommt in Zukunft der neue Haltepunkt und der neue Bahnhofsvorplatz.

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Nebst dem kompletten Fabrikgebäude konnten auch der Fuhrpark gerettet werden.

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Nach dem Abtragen des Vorplatzes wurde ebenfalls das innere Gleis rückgebaut und eine Stellprobe des zukünftigen Güterschuppens und dessen Gleisanschluss gemacht. Das Holzlager an dieser Stelle ist ausschließlich Platzhalter. Den endgültigen Platz sieht man im vorigen Beitrag über den Baubeginn.

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Als nächstes ging es an die Gleisarbeiten. Durch jahrelange Vernachlässigung sind die Schienen abgenutzt und dreckig. Ein kompletter Austausch ist von Nöten. Und da keine Züge fahren können wo keine Gleise liegen, wurden die Arbeiten in die Ferien gelegt.

Die Arbeiten gingen schnell voran. Bis es in den Tunnel ging. Hier waren die Gleise zusammen gelötet und im Tunnel zusätzlich an Boden den Boden geklebt. Somit musste erst die Bodenplatte der gesamten Anlage abgenommen werden. Danach musste das Kabelwirrwarr entfernt werden und die Tunnelplatte abgetrennt werden. Diese war nicht verschraubt, sondern verklebt. Was ein Krampf…

Weiter geht es nachher…

Baubeginn.

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Hallo,

Endlich ist es soweit. Der Bau hat begonnen. Nach einigen Proberunden, kann es endlich losgehen. Der Talent 2 läuft Dank seiner Stromabnahme über alle Achsen hervorragend. Auch die kleine rote Rangierlok läuft nach einigen Runden wieder ganz gut.

Als erstes habe ein neues Modell für die Anlage zusammengebaut: ein kleines Holzlager.

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Es ist mein erstes Gebäudemodell welches ich alleine zusammengebaut habe. … Okay, meine Frau hat geholfen. Und es ist sehr schön geworden.

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Als ich dieses Holzlager in einem kleinen Spielwarengeschäft entdeckte, war mir klar, dass ich es für die Anlage brauche! Die hügelige Fertiganlage und mein gesetztes Szenario in Grenzbereich Bayern/Schweiz ist maßgebend für solche Modelle. Und da ich einen Güterschuppen für Stückgut (in diesem Fall Holz) und ein kleines Außenlager mit Laderampe zum Transport des Holzes zum Güterschuppen habe, passt es wie die Faust aufs Auge.

Der Aufbau gestaltete sich einfach, wenn auch zeitaufwendig. Als Werkzeuge nutzte ich ein Pinzette, einen Seitenschneider und Kleber.

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Mehr brauch es nicht. Einzig ein Stück Küchenpapier kam noch zur Unterstützung, da der Kleber sehr dünnflüssig ist und ich zu viel Masse wegwischen wollte.

Nach gut drei Stunden gemütlichem Basteln und trocknen, habe ich das Modell fertig gestellt und ein wenig modifiziert. Zumal die Anleitungen, das Bild auf der Vorderseite der Verpackung und auf der Rückseite jeweils ein anderes Bild vom fertigen Produkt zeigen.

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Eine kleine Stellprobe am künftigen Güterschuppen für die Stückgutabfertigung macht schon mal eine gute Figur.

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Der endgültige Platz ist noch durch ein bewohntes Haus belegt… Weiter geht es dann mit den ersten Umbauarbeiten.

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Bitte einsteigen.

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Hallo miteinander,

heute ist es soweit, die ersten Passagiere nehmen im Talent 2 platz. Ich habe noch nie Figuren in einen Zug gesetzt. Ich habe auch noch nie das Chassis von einem Zug abgenommen. Immer wenn es einen Waggon zu beleuchten galt, haben dies bei unserem Modelleisenbahnhändler vor Ort machen lassen. Doch es gibt immer ein erstes mal.

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So soll es dann auch sein. Dank zwei Päckchen von sitzenden Reisenden habe ich 12 potenzielle Fahrgäste, welche einen Sitzplatz in einem meiner Modelle möchten. Zuerst wollte ich den VT 628 damit ausrüsten. Ich habe Vergleichsbilder im Internet gesehen und mit Personen im Zug wirkt es viel dynamischer. Leider habe ich im VT noch keine Innenbeleuchtung. Alternativ hätte ich meine n-Wagen mit Reisenden ausstatten können, allerdings habe ich davon drei Waggons. Hierfür sind zwölf Reisende zu wenig. Für den IC Steuerwagen und den alten Mischwaggon lohnt es sich nicht, da diese Waggons nicht in den Betrieb übergehen. So blieb nur der Talent 2.

Der Talent hat insgesamt vier Wagen, fährt auf meiner Anlage dennoch ausschließlich zweiteilig. Und dank der hervorragenden Dokumentation durch Piko war es kein Problem den Wagenkasten der beiden Endwagen abzunehmen und mit Reisenden zu bestücken.

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Ganz so einfach gestaltete sich die Abnahme doch nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich noch nie das Äußere eines Zuges abgenommen habe. Ich habe an der Spitze begonnen das Chassis zu spreizen, was allerdings nicht so gut funktionieren wollte. Es fehlte mir an Spalten um mit dem Fingernagel zwischen Außenhaut und Fahrgestell zu gelangen. An der anderen Seite des Wagens gelang das Vorhaben. Nach dem ersten Spreizen rutschte der Unterbau ein Stück heraus und ich konnte mich Stück für Stück in Richtung Wagenspitze vorarbeiten. Beim zweiten Waggon ging es ganz schnell.

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Im Inneren zeigte sich mir überraschend (obwohl es mir bewusst war), die beiden Motoren in den Endwagen. Zu sehen auf der rechten Bildhälfte anhand der blauen Glötzen im erhöhten Wagenbereich. Hier ist es schwer Personen zu platzieren ohne die Figuren mit dem Faller Seitenschneider zu sehr zu zerstückeln. Und da es mein erstes Mal war, habe ich mich auf die Wagenmitte beschränkt. Natürlich ist der Wagenboden nicht nachgebildet und die Sitze schließen mit der Sitzfläche am Boden ab. Somit mussten den Figuren von NOCH und Preiser die Beine abgenommen werden. Dank des wunderbaren Seitenschneiders ist dies ohne Rückstände von Plastik möglich. Also ein wenig Faller Kleber auf den Hintern der Figuren gemacht und mit der Pinzette auf ihre Plätze verwiesen. Durch die eingebaute Innenbeleuchtung war es ein wenig eng, aber beim dritten Fahrgast war es auch kein Problem mehr.

Im oberen Innenteil sieht man eine etwas größere blaue Fläche. Hier sind die Fahrradstellplätze. Leider habe ich keine Fahrräder, werden allerdings bei nächster Gelegenheit gekauft und eingesetzt. Ein Radfahrer sitzt schon mit dem Rücken zum Fenster auf den längs angebrachten Klappsitzen im Fahrradabteil.

Leider ist es mir aufgrund der Analogtechnik und den stark getönten Scheiben bislang nicht möglich gewesen gute Bilder vom Endergebnis zu machen. Sobald mir gute Bilder gelungen sind, werde ich diese nachreichen.

Unterm Strich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es wirkt viel dynamischer und lebendiger, wenn Fahrgäste im Zug sitzen. Und der Arbeitsaufwand ist mit den richtigen Mitteln sehr überschaubar. Ich habe für mich beschlossen weitere Figuren zu kaufen und die restlichen Waggons des Talent, den VT und die Silberlinge mit Fahrgästen zu bestücken. Außerdem benötige ich unbedingt Fahrräder!

Grüße

Testfahrten

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Hallo,

heute war kleiner Fahrtag. Ich habe einen kleinen Arnold Trafo erstanden und das letzte lose Gleismaterial zusammengekratzt, um mein Rollmaterial nach all der Zeit mal wieder laufen zu lassen. Und erwartungsgemäß läuft nicht alles ganz so rund. Die Standzeit hat den Modellen und den Gleisen zugesetzt. Nach kurzer Reinigung der Schienen lief es schon besser. Der Talent 2 fährt dank Stromabnahme auf allen Achsen sehr gut und geschmeidig. Auch die Innenbeleuchtung und das Spitzenlicht leuchten ohne zu flackern! Einzig der Motor brummt recht laut.

Der VT 628 läuft auch wieder einigermaßen gut. Wenn ich einen Kreis aufgebaut habe und den Zug erstmal einige Zeit seine Runden laufen gelassen habe, wird der Zug auch wieder sehr gut laufen.

Ebenfalls gut läuft die V221. Trotz des hohen alters fährt die Lok sehr geschmeidig.

Hervorragend rollt mein Schnäppchen der K.Bay.Sts.B. Diese Lok samt Waggons läuft unglaublich gut! Selbst bei der kleinsten Regleränderung rollt diese Lok los. Unglaublich gut! Solche Fahreigenschaften kenne ich nur von digitalen Anlagen.

Die restlichen Loks laufen so gut wie gar nicht. Hier muss ich wohl die Loks öffnen.

Soviel zu meinem kleinen Fahrtag.

Kleiner Überblick Rollmaterial

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Da bin ich wieder,

und möchte einen kleinen Überblick meines Fuhrparks geben und möchte die Bilder hauptsächlich für sich alleine sprechen lassen.

Den Anfang macht eine kleine, alte Dampflok. Leider erkenne ich auf den Bildern die Baureihe nicht mehr.

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Diese könnte, wenn sie mal auf der Anlage zum Einsatz kommen sollte, die nicht passenden Waggons auf den Bildern ziehen. Allerdings ist diese Lok schon uralt und nicht gut gepflegt worden, so fehlt an einigen Stellen die Farbe. Dass erspart allerdings künstliches Altern der Maschine. Ich kann nicht mehr sagen woher ich diese Lok habe.

Als nächstes kommt eine kleine Rangierlokomotive.

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Die Lok der Baureihe 261 wurde genauso schlecht behandelt wie meine unbekannte Tenderlok. Auf meinen Anlagen war bislang einfach kein Platz für Rangierfahrten und als kleiner Junge war rangieren richtig uncool. Mittlerweile hat sich dies geändert und ich plane für den Umbau der Anlage extra ein kleines BW samt Industrieanschluss ein. Somit könnte diese Lok zum Einsatz kommen. Dagegen spricht nur, dass sie nicht recht ins Bild passen möchte. Meine Anlage wird in der Epoche 6 angesiedelt sein (die Königlich Bayerische Staatsbahn ist ein Museumszug). Dafür ist die Lackierung einfach zu alt und einen weiteren Museumskandidaten möchte ich eigentlich nicht.

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Sollten mal alle Waggons der K.Bay.Sts.B. und die beiden anderen Waggons im Verbund gefahren werden, könnte diese Schlepptenderlokomotive der Baureihe 38 zum Einsatz kommen. Diese Lok habe ich mal von meinem Vater geschenkt bekommen. Ich glaube es war mal an einem Nikolaustag. Die Lok läuft ganz gut und bis auf einem fehlenden Puffer ist auch alles im grünen Bereich. Aber auch hier gilt wie bei der Rangierlok: der Einsatz wäre nicht passend zur Anlage und das Museum ist voll. Eventuell braust diese Lok als Leihgabe eines befreundeten Museums über die Anlage.

Kommen wir nun zur Baureihe 221.

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Diese Lok habe ich in mein Herz geschlossen. Dies hat mehrere Gründe: war diese Lok meine erste Lokomotive in der Spur N. Diese habe ich damals von meinem verstorbenen Vater geschenkt bekommen. Mit ihr haben wir damals auf dem Teppich begonnen die Lok fahren zu lassen. Also ist sie für mich emotional unersetzbar. Darüber hinaus gefällt mir das Original sowie das Modell optisch sehr gut. In Beige/Blau gefällt mir diese Lok noch besser. Aber man kann ja nicht alles haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Lok des öfteren über die Anlage rollen wird, aber nur als Sonderzug. … Wobei, wenn ich diese Lok vor den Nahverkehrswagen einsetze (Silberlinge/Mintling) und als zweiten Zug den VT628 einsetze… Dann kann ich zusätzlich auch die Rangierlok im Regeldienst fahren lassen. Dafür müsste ich auf der Anlage allerdings einen guten Spagat zwischen der Modernen und den 90er Jahren hinbekommen. Will ich weder den Allegra von Kato mit dem Talent 2, noch die Baureihen 221 und 628 als Fremdkörper auf der Anlage wahrnehmen müssen. Dieser spontane Einfall gefällt mir aber sau gut! So kann ich mehr Züge rollen lassen und es wird nicht so schnell eintönig, wenn man die Epoche ohne großen Aufwand tauschen kann.

Die passenden Silberlinge der zweiten Klasse (einer davon ist ein Steuerwagen mit Karlsruher Kopf) und ein Mintling erster und zweiter Klasse gemischt habe ich noch im Sortiment.

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Als ich die Bilder machte, hatte ich meine Idee von eben vielleicht schon im Unterbewusstsein. Über die Waggons gibt es nicht viel zu sagen. Sie laufen rund und sind in einem ausgezeichneten Zustand. Früher empfand ich diese farblich gemischten Garnituren als sehr schick und so habe ich mir kurz vorm Ende dieses Hobbys noch solche Waggons zugelegt. Heute bin ich sehr froh darüber. Erleichtert eine Anlage samt vorhandenen Rollmaterial den Wiedereinstieg doch enorm.

Und da mein Unterbewusstsein so stark ist…

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Hier mein Lieblingszug im Realen sowie im Modell. Als Kind sind wir sehr häufig von Bensheim nach Worms gefahren. Auf dieser eingleisigen Nebenbahn (Nibelungenbahn) fuhren immer lokbespannte Züge mit der Baureihe 212 und Triebwagen der Baureihe 628. Der einmalige Sound des Motors, das Quietschen des Wagenübergangs, die bequemen Sitze, das gemütliche Fahrverhalten und das zeitlose Design sind nur die augenscheinlichisten Gründe für meine Liebe zu diesem Gefährt. Das Modell weist leider einige Schwächen auf, aber darüber sehe ich mit der rosaroten Brille hinweg.

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Aus dieser Zeit stammt auch meine Vorliebe zur beschaulichen Nebenbahn mit ihrem eigensinnigen Charakter. Ich benötige unbedingt noch weitere Modelle von diesem Zug.

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Wenn ich meine Idee von eben umsetzten möchte, muss ich eventuell auch an der Konstruktion des Bahnhofs und des kleinen Haltepunkts am Dorfende arbeiten. Eine BR 221 samt zwei Silberlingen ist in Summe um einiges länger als ein zweiteiliger Talent 2. Silberlinge und VT 628 möchte ich aus ästhetischen Gründen nur ungern in Kurven am Bahnsteig stehen haben.

Da wir schon beim Längenvergleich sind.

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Ein weiterer Superzug, der Talent 2. Das Original gefällt mir sehr gut und das Modell ist fantastisch verarbeitet. Die Details hauen mich jedes mal aufs Neue vom Stuhl. Da habe ich einer spontanen Situation bei einem Händler in meiner Nähe zugeschlagen. Und das ohne Anlage (das Fertiggelände habe ich verdrängt und nicht mehr daran gedacht), oder jeglicher Möglichkeit das Modell fahren zu lassen. Aber dieses Ding musste einfach sein.

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Auf den ersten Blick ist der Längenunterschied nicht gewaltig, auf den Gleisen ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Zumal der Talent dank Jakobsdrehgestell viel besser in der Kurve steht. Bauartbedingt hat der VT Schürzen an den Drehgestellen erhalten. Dies stört den optischen Eindruck noch mehr.

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Auf der Anlage verkehrt der Talent ausschließlich als Zweiteiler. Das Fertiggelände mit der kleinen Anlagengröße ist für den Verteiler zu klein. Der dreiteilige Allegra wird den Talent unterstützen. Dieser ist mit seiner kompakten Bauart nicht zu lang und aufgrund seiner Schmalspurherkunft für enge Radien und kleinen Stationen wie gemacht.

Nun habe ich zwei Betriebskonzepte für dieses Projekt. Das kommt davon, wenn man mal seinen alten Schatz hervorholt und eine Idee hat.

Als letztes habe ich noch zwei Waggons.

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Einen alten Postwagen und einen gemischten Gepäck- und Personenwagen. Diese blieben aus meiner riesigen Sammlung übrig, da sich für diese Waggons damals einfach keine Käufer finden ließen.

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Gestern kam noch dieser Güterwaggon hinzu. Beschriftet mit “Vereinigte Margarine-Werke” und unter der Flagge der Königlich Bayerischen Staatsbahn. Der heutige Fahrtest zeigte hervorragende Laufeigenschaften. Dank der noch vorhandenen OVP ist an dem Waggon nichts abgebrochen.

Auf den Bildern nicht zu sehen ist ein InterCity Steuerwagen in weiß mit rotem Streifen. Zu diesem habe ich einfach nichts passendes. Bei Gelegenheit werde ich diesen Wagen veräußern.

Das war der kleine Blick auf mein Rollmaterial.

Bis demnächst

Zuwachs für die K.Bay.Sts.B.

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Guten Tag,

heute steht alles im Zeichen des Rollmaterials. Ich habe meine letzten Reste an Zügen, Gleisen und Zubehör aus dem Keller geholt. Diese werde in ich den folgenden Tagen vorstellen. Den Anfang macht allerdings ein Packwagen von Minitrix für die Königlich Bayerischen Staatsbahn.

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Ich habe diesen als Gebrauchtmodell bei einem örtlichen Händler gekauft. Bei einer ersten Kontrolle vor Ort konnte ein fehlendes Tor zum Be- und Entladen festgestellt werden. Dies hat den Preis stark gedrückt. Zusätzlich fehlt an einer Stirnseite eine Leiter zum erklimmen des Daches. Auch hierdurch fiel der Preis. Dafür konnte ich ansonsten keine Beschädigungen oder Abbrüche verzeichnen. Eine Probefahrt vor Ort zeigte, dass selbst die Innenbeleuchtung voll funktionsfähig ist. Die Frage nach der Probefahrt hat den Händler ein wenig überrascht. Ich glaube die Innenbeleuchtung hat er bei der Preisverhandlung nicht berücksichtigt. Denn erst nachdem der Preis im Keller war, fragte ich nach der Probefahrt.

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Davon abgesehen musste ich diesen Waggon einfach haben. Dieser ist eine gute Ergänzung und bricht die sehr kurze Wagenkomposition auf. Außerdem kann ich an dem Waggon basteln und das fehlende Tor ersetzen. Am Ende des Beitrags habe ich noch weitere Bilder angehängt.

Somit wäre das Kapitel Bayerische Staatsbahn eigentlich angeschlossen. Ich habe die wunderschöne Tenderlok, welche ich schon als Kind immer haben wollte. Und nach ein paar kleinen Schönheitsreparaturen ist sie wie neu. Dazu habe ich die passenden kurzen Waggons der zweiten und dritten Klasse, sowie ein Gepäckwagen. Ich habe ebenfalls den sieben vorgestellten, originalen Schnellzugl Packwagen und zwei günstige Zweiachser Personenwagen zum herrichten. An diesen werde ich auch meine künstlerische Ader fließen lassen und versuchen diese Waggons umzulackieren. Das ist nun schon mehr als genug für diese kleine Anlage. Wäre da nicht noch ein kleiner Besuch bei einem Händler. Dieser hat einen alten zweiachsigen Kühlwagen der Epoche 1 für mich zurückgelegt. Wenn dieser meinen Vorstellungen entspricht, wird dieser noch gekauft. Dann war es das allerdings! Es sei denn, ich finde irgendwo noch eine gut erhaltene Dampflok selben Types. Aber auch nur wenn Zustand und Preis stimmen.

Und hiermit schließe ich das Kapitel K.Bay.Sts.B. erstmal. Sobald noch der Kühlwagen kommt, oder die Restaurierung der Lok und der Waggons begonnen haben, werde ich wieder berichten. Sollte Interesse an weiteren Informationen bestehen, kann natürlich gerne von mir noch einmal hierauf eingegangen werden.

Ich verabschiede mich mit ein paar Bildern. Bis nachher.

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kleiner Nachtrag
Soeben gesellte sich ein kleiner Güterwagen hinzu

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Diesen Waggon habe ich in OVP und in einem perfektem Zustand erstanden. Bei einem heutigen Fahrtest lief der Wagen sehr gut.

…und weiter mit dem Zustand…

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Hallo,

heute möchte ich auf eine kleinere Umbaumaßnahme eingehen: der kleine Haltepunkt am Ende der Siedlung.

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Geplant ist es das Gleis (blau) so zu belassen und nur noch einzuschottern. Da der Haltepunkt neu angelegt wurde und dafür das Gleis versetzt werden musste, kommt hier grauer Schotter zum Einsatz. Rot eingezeichnet ist der künftige Bahnsteig. Dieser beginnt in der Kurve direkt am Grundstück des Hauses mit dem roten Dach, verläuft entlang der Kurve bis zur Geraden Richtung Brücke. Wie weit gen Brücke ich dem Bahnsteig mache, habe ich mir noch nicht überlegt. Aufgrund der beengten Verhältnissen wird der Steig sehr schmal und höchstens am Ende der Straße (gelb), auf einem kleinen Platz, mit einem Wartehäuschen versehen. Dies wird eine Art Bedarfshalt. Durch die engen Radien auf der Anlage, gibt eh eine verminderte Höchstgeschwindigkeit. Sodass ich überlege, einen Leuchtmelder anzubringen, der dem Lokführer in Bremsweg-Abstand signalisiert, ob ein Fahrgast am Bahnsteig zusteigen möchte. Dies muss der Fahrgast am Bahnsteig per Haltewunschtasters betätigen. Diese befinden sich ebenfalls im Zug und nach betätigen dieser, wird dem Triebfahrzeugführer dies in seinem Führerstand angezeigt. Allerdings natürlich nur in den modernen Triebwagen. Sonderzüge, oder gar der Hauseigene Museumszug, müssen grundsätzlich an diesem Haltepunkt halten.

Als Vorbild für diesen kleinen Haltepunkt dienen deutsche Nebenbahnen und schweizer Haltepunkte. Ein Teil des Bahnsteigs ist noch im alten Zustand, mit unebenem Steig, Bruchstellen im Beton und hässlichen Blumenkübeln. Und dann gibt es richtung Brücke einen Teil, der neuer ist und an den alten Bahnsteig angebaut wurde. Dies wurde nötig, da der neue Triebwagen Allegra nicht komplett an den alten Bahnsteig passte.

Was mit den Gleisen am rechten oberen Bildrand passiert, da habe ich noch keinen fertigen Plan im Kopf.

Ebenfalls nicht ganz unausgegoren ist folgender Abschnitt…

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Fange ich mit der Straße (gelb) und dem kleinen Abstellgleis samt kleinem Steg zum besseren Besteigen der abgestellten Lok, oder dem abgestellten Waggon. Da dieses Gleis sehr kurz ausfallen wird, ist hier kein Platz für mehr Rollmaterial. Erschwerend kommt hinzu, dass die innere Strecke (von links kommend) auf dieses Gleis wechselt. Ist die Weiche davor belegt, ist kein Zugbetrieb möglich. Diese Weiche samt Abzweig der inneren Strecke ist von Nöten, da geradezu das kleine BW und Abstellgleise (rechtere, obere Bildecke lila schraffiert) für die beiden Triebwagen stehen wird. Dieses Gelände umfasst das äußere Gleis, welches durchgehend durch das Gelände führt und auf der anderen Seite der Anlage die Kurve zum Bahnhof macht, sowie ein Gleis, welches in Mittellage liegt und per Stumpfgleis endet. Somit muss der innere Kreis rechts am Gelände vorbeigeführt werden. Ziemlich kompliziert, allerdings denke ich, dass es anhand meiner Kritzelei einigermaßen ersichtlich ist.

Eigentlich hatte ich am kleinen Abstellgleis am Ende der Straße geplant einen weiteren Haltepunkt zu errichten, doch erscheint mir die große Abstellanlage und das kleine Abstellgleis als gelungener. Lässt sind diese Anlage mit Zäunen, Rampen, Flutlicht, Toren, kleine Waschanlage für die Triebwagen besser und interessanter ausgestalten, als ein Haltepunkt. Außerdem lässt sich dadurch mehr Rangier- und Betriebsfahrten von ein- und ausrückender Zügen darstellen. Was auf einer so kleinen Anlage nicht selbstverständlich ist.

Fortsetzung folgt...

…weiter geht’s…

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Seid gegrüßt,

weiter geht’s mit dem Zustand der Anlage und meiner Planung: die andere Seite der Front wird ebenfalls ein wenig umgestaltet.

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Auf der roten Fläche steht aktuell noch der viel zu große Bahnhof. Dieser wird durch die schon vorhandene Fabrik (links nicht im Bild) ersetzt und das Gleis davor endet per Prellbock. Eventuell kommt an diese Stelle auch eine Nebenbahnverladestation. Umso eher ich mir dies durch den Kopf gehen lasse, umso besser gefällt mir diese Variante.

Die Weichen im Vordergrund werden entfernt und wandern nach rechts an die gelbe Stelle. Dort wechselt die Hauptbahn auch vom äußeren auf das innere Gleis. An dieser Stelle stand ein Gipstunnel vom Vorbesitzer. Dieser störte mich schon immer und auch mein verstorbener Vater mochte ihn nicht. Wir wollten diesen Tunnel sofort abreißen, sobald wir diese Anlage aufmöbeln. Und so habe ich dies stellvertretend übernommen und diesen hässlichen Tunnel abgerissen. Einige wenige Brocken sind noch zu sehen. Aber endlich ist das Ding weg!

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Was man auf dem normalen Bild vielleicht erkennen kann, sind die misslungenen Straßen und der Bahnhofsvorplatz. Diese Klebestreifen werden entfernt und adäquat ersetzt. Welche Technik Verwendung findet ist noch nicht entschieden. Nur, dass es besser aussehen soll. Das Selbe verspreche ich mir von der geplanten Einschotterung der Gleise. Diese ist aktuell nicht vorhanden. Und der wenige Schotter vorm Bahnhof zählt nicht.

Weiter mit einer Übersicht des Bahnhofs…

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Blau ist der Platz des neuen Bahnhofs, samt Vorplatz. Auf dem oberen Bild ist dort noch die Fabrik und die Firmen-LKW zu sehen. Die Zufahrt zum Bahnhof wird direkt an die Stützmauer verlegt. Hier ist aktuell ein wenig Grünfläche. Die Straße (gelb) führt parallel zum Vorplatz, getrennt durch einen Grünstreifen, zum neuen Bahnübergang. Dieser wandert von seinem jetzigen Standort unter der Brücke, mehr in Richtung des Dorfes und zur Fabrik/Verladestation (rot). Dieser Bahnübergang wird mit Lichtsignalen versehen und wird diesmal wirklich über die Gleise verlegt. Schaut man sich den alten Bahnübergang an, so ist dieser eigentlich nicht vorhanden. Der Vorbesitzer hat einfach die Schienen über die Straße gelegt. Zwischen der Zufahrt zum Bahnhof und dem ehemaligen Bahnübergang ist nur ein wenig Grünfläche. Vielleicht kommt hier ein Bahnhäuschen hin, oder ein paar Bäume. Je nachdem was ich so auf Börsen finde. Sicher hingegen ist es, dass diese monströsen LKWs verschwinden werden. Diese passen einfach nicht auf die Anlage.

Fortsetzung folgt…